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Kategorie: Tipps und Hinweise
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Dell hat das XPS 14 wiederbelebt – und verlangt dafür stolze 2.100 Euro. Doch was bekommt man wirklich? Ein guter Freund riet mir, das Gerät einmal nüchtern mit der aktuellen Preis-Leistungs-Konkurrenz zu vergleichen. Das HP Omnibook 5 14 kostet nur ein Drittel (699 €) und erreicht im Test die Note 1,8. Zeit für eine harte Gegenüberstellung.

Design und Verarbeitung: Vorteil Dell
Das XPS 14 ist ein Designerstück: gefräster Metallblock, 15 mm flach, 1,25 kg leicht. Nichts wackelt, nichts klappert. Das HP Omnibook ist solide verarbeitet, aber nicht auf diesem Premium-Niveau. Wer Wert auf edle Haptik legt, findet beim Dell seine Freude. Allerdings: Für reine Zweckmäßigkeit tut es das HP auch.

Display: Deutlicher Sieg für HP
Hier wird es peinlich für Dell. Das XPS 14 im getesteten DA14260 verbaut ein IPS-Panel mit 1920x1200 Pixeln, 387 cd/m², mäßigem Kontrast und grauem Schwarz. Das HP Omnibook 5 14 dagegen hat ein OLED-Display – tieferes Schwarz, brillantere Farben, mehr Wow-Effekt. Für einen 2100-Euro-Laptop ist IPS einfach nicht mehr zeitgemäß. Dass Dell das gute OLED erst für 700 Euro Aufpreis anbietet, ist aus Kundensicht enttäuschend. HP zeigt, wie es richtig geht – für ein Drittel des Preises.

Leistung: Überraschend nah
Im XPS 14 arbeitet ein Intel Core Ultra 5 325 mit 16 GB RAM. Im HP Omnibook steckt (je nach Konfiguration) ein ähnlich leistungsfähiger Chip. Beide sind für Office, Internet und leichte Kreativarbeit bestens geeignet. Spiele laufen auf beiden nur eingeschränkt. Die SSD im Dell ist flott, das HP ist aber keineswegs langsam. Für den Alltagsnutzer gibt es keinen spürbaren Leistungsvorteil, der den Aufpreis rechtfertigen würde.

Akkulaufzeit: Glanzleistung von Dell
Das XPS 14 spielt hier ganz oben mit: 16 Stunden und 49 Minuten sind überragend. Das HP Omnibook kommt auf etwa 10–12 Stunden (je nach Modell). Wer wirklich zwei volle Arbeitstage ohne Steckdose auskommen muss, gewinnt mit Dell. Die Ladezeit des Dell (2:37 h voll) ist aber länger als bei vielen Konkurrenten – dafür gibt es einen schnellen Anfangsschub (23% in 15 min).

Eingabegeräte: Dell vorne
Die Tastatur des XPS fühlt sich hochwertig an, das haptische Touchpad ist ein Genuss. HP bietet Gutes, aber nicht dieses Niveau. Für Vieltipper und Maus-Enthusiasten ist Dell die bessere Wahl.

Lautstärke und Wärme: Gleichauf
Beide Geräte sind im Alltag leise. Unter Last wird Dell hörbarer (4,6 Sone), bleibt aber handwarm. HP verhält sich ähnlich – kein entscheidender Unterschied.

Preis-Leistungs-Sieger: HP Omnibook 5 14
Das Dell XPS 14 ist kein schlechtes Notebook. Es ist elegant, ausdauernd, gut bedienbar. Aber für 2100 Euro liefert es ein IPS-Display und Mittelklasse-Leistung. Das HP Omnibook 5 14 mit OLED kostet 699 Euro – das ist eine Ersparnis von 1.401 Euro. Selbst wenn man die bessere Verarbeitung und Akkulaufzeit des Dell anerkennt: Der Preisunterschied ist riesig, der Mehrwert gering. Für 2100 Euro müsste das XPS in jeder Disziplin Spitze sein – ist es aber nicht. Ein Kompromiss mit Stil, aber ein teurer.

Klarer Rat:

Dell sollte das XPS 14 entweder deutlich günstiger anbieten oder die Basisversion mit OLED ausstatten. So bleibt es ein Nischenprodukt für Liebhaber mit dickem Geldbeutel.