Drucken
Kategorie: Tipps und Hinweise
Zugriffe: 284

Die neu vorgestellte Galaxy-S26-Smartphone-Reihe von Samsung sorgt für Diskussionen. Wie nun offiziell bestätigt wurde, verfügt keines der Modelle – auch nicht das Ultra – über integrierte Qi2-Magnete, die ein bequemes Laden im MagSafe-Stil ermöglichen würden. Diese Entscheidung überrascht, zumal Branchenkenner erwartet hatten, dass Samsung dem Beispiel des Google Pixel 10 folgen würde, das diese Funktion bereits bietet.

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Samsung-Flagship-Store in London vor dem Unpacked-Event gab Kadesh Beckford, Senior Product Manager bei Samsung UK, detaillierte Einblicke in die Beweggründe des Unternehmens. Demnach habe man sich bewusst gegen die Magnete entschieden, um andere, aus Sicht von Samsung „bedeutendere Innovationen“ umzusetzen.

Beckford erläuterte: „Wir haben unsere Erkenntnisse aus dem Galaxy S25 Edge gewonnen, wo es uns gelungen ist, Telefone dünner und leichter zu machen, die gleichzeitig ein Höchstmaß an Haltbarkeit bieten und tatsächliche Vorteile im Alltag bringen.“ Diese Entwicklungsarbeit floss auch in das Galaxy Z Fold 7 ein, das zu „einem der dünnsten und leichtesten Falt-Smartphones auf dem Markt“ wurde. Für das Galaxy S26 Ultra bedeutete diese Strategie, dass man anstelle von Magneten das Dampfkühlungskammersystem auf die bislang größte Größe in einem Samsung-Gerät erweiterte und das Smartphone gleichzeitig „noch schlanker und leichter“ machte. Konkret ist das Ultra um 0,3 Millimeter geschrumpft.

Ein weiteres Argument von Beckford ist die Alltagspraxis der Nutzer: Viele Menschen verwenden ohnehin eine Schutzhülle für ihre Smartphones. „Wenn Sie eine Hülle haben – und viele Menschen haben eine für ihre Smartphones und KI-Telefone –, benötigen Sie zusätzlich noch eine Qi2-Hülle“, so Beckford. Die hauseigene Lösung bestehe darin, dass Kunden bei Bedarf auf eine Vielzahl von Qi2-kompatiblen Hüllen zurückgreifen könnten, während das Gerät selbst von einer schlankeren Bauweise und besserer Kühlung profitiert.

Samsung betont zudem, dass der integrierte S Pen erhalten bleibt und das neue Privacy Display weitere Verbesserungen bringt. Ob sich der Verzicht auf die Magnete letztlich lohnt, sollen abschließende Tests der S26-Modelle zeigen. Möglicherweise wird erst die Galaxy-S27-Reihe den Sprung zu integrierten Qi2-Magneten wagen – vorerst setzt Samsung auf andere Verkaufsargumente.