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Kategorie: Tipps und Hinweise
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Die Leica GEB371 war lange Zeit ein fester Bestandteil im Zubehörportfolio von Leica Geosystems für die professionelle Vermessungstechnik. Bei diesem Produkt handelt es sich um eine externe Hochleistungsbatterie, die speziell für den anspruchsvollen Einsatz im Freien konzipiert wurde. Mit einer Nennspannung von 13 V und einer beeindruckenden Kapazität von 16,8 Ah (bzw. 250 Wh) lieferte sie genügend Energie, um Vermessungsinstrumente über einen ganzen Arbeitstag oder sogar länger mit Strom zu versorgen.

Die Leica GEB371 technische Daten zeigen, dass sie als Nickel-Metallhydrid (NiMH)-Akku ausgeführt war, was sie besonders robust gegenüber extremen Temperaturen machte. Mit einem Gewicht von etwa 2,1 kg war sie zwar kein Leichtgewicht, aber dieser Wert war der hohen Energiereserve und der stabilen Bauweise geschuldet, die für den rauen Vermessungsalltag notwendig ist. Die Batterie wurde typischerweise über ein spezielles Kabel, wie das Leica GEB371 Verbindungskabel, an die unterschiedlichsten Empfänger und Totalstationen angeschlossen. Diese Art der externen Stromversorgung war besonders dann gefragt, wenn die internen Akkus der Geräte an ihre Grenzen stießen, beispielsweise bei mehrtägigen Überwachungsaufgaben oder langen RTK-Messkampagnen.

Obwohl das Modell GEB371 eingestellt und seit Mai 2021 offiziell durch den Nachfolger Leica GEB373 ersetzt wurde, ist es auf dem Gebrauchtmarkt noch sehr gefragt. Viele Anwender schätzen die Langlebigkeit und die bewährte Technik. Wer heute noch eine GEB371 besitzt, findet in gut sortierten Fachgeschäften weiterhin passende Leica GEB371 Ersatzteile, insbesondere die spezifischen Anschlusskabel, die für den Betrieb unerlässlich sind. Die Umstellung auf den Nachfolger GEB373 zeigt jedoch den technologischen Fortschritt hin zu noch leistungsfähigeren Lithium-Ionen-Lösungen, die bei gleicher Baugröße oft eine höhere Energiedichte aufweisen.